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            <title>Landesparteirat Weimar 2017: Alles</title>
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                <title>Landesparteirat Weimar 2017: Alles</title>
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                        <title>V 04: Dringlichkeitsantrag: Energiewende fair, verlässlich, gerecht und naturverträglich gestalten - Ohne wenn und aber, vor allem beim Südlink!</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Dringlichkeitsantrag_Energiewende_fair_verlaesslich_gerecht_und_natu-43998</link>
                        <author>Anja Siegesmund und Landesvorstand</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/Die Grünen Thüringen sind als einzige Klimaschutzpartei in Thüringen Treiber einer erneuerbaren, dezentralen und nachhaltigen Versorgung mit Energie. Wir bringen den Ausbau von Wind-, Sonnen- und Bioenergie sowie Wasserkraft ebenso voran, wie wir Einsparpotentiale heben und Energieeffizienzmaßnahmen umsetzen, insbesondere in der Transformation hin zu einer umweltfreundlicheren Wirtschaft. Die Dekarbonisierung der Wirtschaft hat mit den Grünen als Regierungspartei auch in Thüringen begonnen. Gleichzeitig unternehmen wir alle Anstrengungen, um Stromimporte zu reduzieren und damit regionale Wertschöpfung zu stärken. Das Ziel ist eine bilanziell eigenständige Versorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren und damit klimaschonenden Energien bis 2040.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Energiepolitik ist heute Wirtschafts-, Sozial- und Verbraucherschutzpolitik. Wir setzen uns für eine gerechte Energiepolitik ein, die Akteursvielfalt sichert und Beteiligungsverfahren in allen Bundesländern berücksichtigt. Wir kritisieren die EEG-Novelle, die diese Grundsätze missachtet, auf das Schärfste. Zugleich fordern wir in Richtung Bundesregierung eine gerechte Verteilung der Folgen des Umbaus unserer Energieversorgung. Das gilt für die Angleichung der Netzentgelte im Übertragungsnetz (NemoG) ebenso, wie für den Ausbau der Erdkabeltrassen Südlink und Südostlink, über deren beabsichtigten Verlauf die Übertragungsnetzbetreiber Tennet, TransnetBW und 50 Hertz vor wenigen Tagen informierten. Die Vorhabenträger werden demnach noch im März die Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur beantragen und damit das förmliche Planungsverfahren beginnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/Die Grünen Thüringen anerkennen die energiewirtschaftliche Notwendigkeit eines Stromtrasse von Schleswig-Holstein nach Baden-Württemberg, um ab 2025 Windstrom in den Süden leiten zu können. Zugleich lehnen wir den von Tennet als Vorzugskorridor bezeichneten Streckenverlauf des Südlinks ab. Dieser würde Thüringen maximal betreffen, das heißt Thüringen auf der Höhe Nordhausen erreichen, östlich an Mühlhausen vorbei zum Westrand des Thüringer Waldes und durch das Werratal westlich von Meiningen vorbei nach Bayern verlaufen. Im Gegensatz zum planerischen Grundsatz der Geradlinigkeit weicht er am weitesten von der Stammstrecke (durch Hessen) nach Osten ab, widerspricht damit raumordnerischen Grundsätzen (Zwiebelschalenprinzip, Geradlinigkeit) und wird im Ergebnis länger und teurer. Der Vorzugskorridor gefährdet sensible Naturräume wie das Grüne Band (Ausweisung als bundesweit erstes großflächiges Nationales Naturmonument), das Biosphärenreservat Rhön, den Thüringer Wald und zahlreiche weitere Schutzgebiete. Zugleich werden Optionen der Bündelung mit bestehender Infrastruktur vernachlässigt. Das Gebot der Stunde ist Transparenz aller Planungsprozesse und eine verlässliche Fachplanung. Daher unterstützen wir mit voller Kraft und Leidenschaft die regionalen BürgerInnenproteste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern Bundesregierung und Bundesnetzagentur auf, ihrer Sorgfaltspflicht bei der Prüfung der Antragsunterlagen nachzukommen und die Richtlinien für den Bau von Erdkabeltrassen so zu präzisieren, dass sachliche, raumordnerische und naturschutzfachliche Grundsätze für alle Netzbetreiber gleichsam eindeutig umgesetzt werden. Wir lassen nicht zu, dass die Netzbetreiber mit zweierlei Mass messen. Ein allgemein akzeptierter und breit konsentierter Stand der Technik ist die Voraussetzung für fachlich einwandfreie Planungsprozesse. Dieser ist nicht gegeben. Tassenplanungen mit der Brechstange schwächen die Akzeptanz der Energiewende und sind damit der falsche Weg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern den Bund ebenso auf, die Leistung Thüringens beim Ausbau der Netze (Thüringer Strombrücke) anzuerkennen und endlich den vollen Umfang an Übertragungskapazität (4-systemisch) auf der 380-kv-Leitung zur Stabilisierung der Netze zu realisieren, anstatt weitere Großprojekte vorschnell voran zu treiben.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Mar 2017 10:10:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA L 01-220: Viel erreicht – und noch viel vor</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4034</link>
                        <author>Heike Möller</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4034</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 220 bis 222:</h4><div><p>Wir stehen für eine Arbeitsmarktpolitik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir fordern vom Thüringer <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wirtschaftsministerium</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie</ins> Programme zur Frauenförderung und Geschlechtergleichstellung und zur Durchsetzung von Equal Pay. Die positive </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 283 bis 284 löschen:</h4><div><p>Funktional-, Verwaltungs-, und Gebietsreform. Zusammen mit den Bürger*innen Thüringens wollen wir sie zum Erfolg führen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Adressat für die Forderung nach Programmen zur Frauenförderung und Geschlechtergleichstellung ist das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (und nicht das Thüringer Wirtschaftsministerium).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Mar 2017 23:36:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA L 01-111: Viel erreicht – und noch viel vor</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4030</link>
                        <author>LAG Wirtschft &amp; Finanzen (dort beschlossen am: 08.03.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4030</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 110 bis 111 einfügen:</h4><div><p>Vergleich zu 1995 bis zum Jahr 2030 um mindestens 50 %, bis zum Jahr 2040 um mindestens 70 % und bis zum Jahr 2050 um mindestens 90 % verringern.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Schließlich verlangsamen auch Finanzanlagen, die fossilen Energieunternehmen zugutekommen, die Energiewende. Deshalb wollen wir die Finanzanlagen und Fonds des Landes auf Möglichkeiten zum so genannten "Divestment" überprüfen. Wir wollen sicherstellen, dass das Land Thüringen sich nicht mehr an Finanzanlagen und Investitionen beteiligt, die mit den Zielen des Klimagesetzes nicht zu vereinbaren sind.</ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 283 bis 284 löschen:</h4><div><p>Funktional-, Verwaltungs-, und Gebietsreform. Zusammen mit den Bürger*innen Thüringens wollen wir sie zum Erfolg führen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wer die Klimakrise lösen und die globale Erderwärmung begrenzen will, muss den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe denken. Weil auch die Finanzpolitik einen wirksamen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten kann, sollen insbesondere die Finanzanlagen des Landes auf den Prüfstand gestellt werden. Im Ergebnis sollen bei Anlagenentscheidungen des Landes zukünftig neben ökonomischen auch ökologisch nachhaltige Kriterien berücksichtigt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Mar 2017 23:20:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA L 01-149: Viel erreicht – und noch viel vor</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4028</link>
                        <author>Matthias Schlegel</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4028</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 148 bis 169:</h4><div><p>möglichst barrierefrei mobil sein können. Die Einführung eines schnellen, angebotsorientierten Landesbusnetzes ist ein erster richtiger Schritt<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, der aber erst durch eine sinnvolle Integration in das bestehende ÖPNV-Netz attraktiv wird</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.</ins>. Wir fordern <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">deshalb</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">darüber hinaus</ins> eine Qualitätsinitiative mit einem landesweit (perspektivisch länderübergreifenden) integralen Taktfahrplan <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">– ThüringenTakt </del>– <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">auch</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">den ThüringenTakt. Dieser sollauch</ins> zu Tagesrandzeiten und an Wochenenden, mit festen Umstiegszeiten an Knotenpunkten und garantierten Anschlusszeiten in Hauptverkehrsrichtungen in jedem Ort, den Bus-, Regional-, und Fernverkehr vertakten<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">d</del>.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Allerdings wird es nicht überall gelingen, ein bedarfsorientiertes Mobilitätsangebot langfristig mit öffentlichen Mittel zu unterstützen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.<br></ins>. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Hier</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Um dies finanzieren zu können,</ins> wird es entscheidend darauf ankommen, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ergänzende </del>neuartige Angebote zu etablieren und den Regionen mehr Gestaltungsfreiheit einzuräumen. Flexible, alternative Bedienformen wie etwa Carsharing, Bürgerbusse, selbstorganisierte Mitfahrgelegenheiten oder Anrufsammeltaxis können dort ergänzen, wo sich Linienverkehr nicht <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">mehr</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ausreichend</ins> rechnet. Wir setzen uns dafür ein, dass verstärkt Radwege in den Kommunen und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">landesweit</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">an den Bundes- und Landesstraßen</ins> ausgebaut und Innenstädte auch aus Sicht von Fußgänger*innen gut erschlossen werden.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br></ins>Auf Grundlage der Ladeinfrastrukturstrategie 2016 – 2020 werden <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wir </del>in den kommenden Jahren mit Bundes- und Landesförderung und in enger Zusammenarbeit mit den Thüringer Stadtwerken 370 neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">aufbauen und</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">aufgebaut. Damit wird auf unsere Initiative hin</ins> ein flächendeckendes Ladeinfrastrukturnetz in ganz Thüringen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">bilden</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">entstehen </ins>. Und wir denken weiter<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> und arbeiten an der Erstellung eines Masterplans</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">: Der Masterplan</ins> „E-Mobiltität <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2030“</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">2030 ist bereits in Arbeit</ins>.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 283 bis 284 löschen:</h4><div><p>Funktional-, Verwaltungs-, und Gebietsreform. Zusammen mit den Bürger*innen Thüringens wollen wir sie zum Erfolg führen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Redaktionelle Änderungen mit der Bitte um Übernahme</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Mar 2017 22:46:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA L 01-128: Viel erreicht – und noch viel vor</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4026</link>
                        <author>Matthias Schlegel</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4026</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 127 bis 128 einfügen:</h4><div><p>länderübergreifendes Biosphärenreservat im Südharz sowie den angestrebten moderierten Dialogprozess dazu unterstützen wir.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Wir wollen zudem den Radweg am Grünen Band, international auch als Iron Curtain Trail bekannt, voranbringen. Gemeinsam mit unseren Nachbarbundesländern werden wir ihn naturnah und geschichtsbewusst auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze ausbauen. Hierzu setzen wir im nächsten Schritt vor allem auf die Zusammenarbeit mit Hessen.</ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 283 bis 284 löschen:</h4><div><p>Funktional-, Verwaltungs-, und Gebietsreform. Zusammen mit den Bürger*innen Thüringens wollen wir sie zum Erfolg führen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Im Koalitonsvertrag wurde der Ausbau des Iron Curtain Trails vereinbart. Dies geht nur in enger Zusammenarbeit mit den Nachbarländern, da der Weg auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze entlang führt. Um zielorientiert zu agieren bietet sich als nächster Schritt die Konzentration auf ein Nachbarland an, um dort konzentriert voran zu kommen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Mar 2017 22:16:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02: Gute Bildung braucht verlässliche Finanzierung! Bildungspolitische Prioritäten für den Doppelhaushalt 2018 und 2019</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Gute_Bildung_braucht_verlaessliche_Finanzierung_Bildungspolitische_Pri-54120/4025</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 08.03.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Gute_Bildung_braucht_verlaessliche_Finanzierung_Bildungspolitische_Pri-54120/4025</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3 bis 21:</h4><div><p>leistungs- und zukunftsfähiger zu machen. Wir stellen uns den großen bildungspolitischen Herausforderungen von <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Inklusion und Zuwanderung, Digitalisierung, den Folgen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">demographischer Entwicklung,</ins> der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">demografischen Entwicklung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">zunehmend schwerer werdenden Fachkräftegewinnung, von Inklusion, Zuwanderung</ins> und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">suchen gemeinsam</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Digitalisierung. Gemeinsam</ins> mit allen Beteiligten <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">suchen wir </ins>nach Wegen, wie wir die Rahmenbedingungen für gute Bildungsarbeit, für hohe Qualität, für längeres gemeinsames Lernen und vor allem für <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">eine </ins>demokratische, weltoffene Bildung voranbringen können.</p><p>Der kommende Landeshaushalt für die Jahre 2018 und 2019<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins> der in den kommenden Wochen und Monaten diskutiert wird, stellt eine entscheidende Weichenstellung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">dafür dar</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">für die mittelfristige Bildungspolitik des Freistaates dar. Damit verbunden ist auch eine Weichenstellung</ins>, wie wir uns als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen mit Blick auf die kommende Landtagswahl im Jahr 2019 politisch aufstellen werden<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und welche Ziele wir bildungspolitisch ab 2019 umsetzen wollen</ins>.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir haben in der Vergangenheit immer für einen klaren Vorrang von Investitionen in den Umwelt- und Naturschutz, in Bildung und in die Maßnahmen zur Stärkung sozialer Teilhabe für alle hier lebenden Menschen – unabhängig von Herkunft oder Status – gestritten.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Auch wenn die Verhandlungen zu den Eckwerten für den neuen Doppelhaushalt schon viele Verbesserungen und viele Grüne Inhalte auf den Weg gebracht haben, wollen wir mit diesem Antrag noch einmal Schwerpunkte setzen.</p><ins class="space" aria-label="Einfügen: „Zeilenumbruch”">[Zeilenumbruch]</ins><ins><br></ins>
<p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Diese Investitionen rechnen sich schließlich vielfach und machen Thüringen zu einem Bundesland, in dem Weltoffenheit, Partizipation, nachhaltige Entwicklung, Kreativität und soziale Gerechtigkeit einen hohen Stellenwert haben. Gerade angesichts knapper Kassen und in Zeiten von Haushaltskonsolidierung, braucht es eine klare grüne bildungspolitische Prioritätensetzung.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bildungsinvestitionen rechnen sich vielfach und machen Thüringen zu einem Bundesland, in dem Bildungschancen, Gleichberechtigung, Weltoffenheit, Partizipation, nachhaltige Entwicklung, Kreativität und soziale Gerechtigkeit einen noch höheren Stellenwert haben können.</ins></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Jeder wirtschaftliche Aufschwung geht einmal zu Ende. Deswegen müssen wir nun die richtigen Weichen stellen. Das bedeutet bildungspolitische Prioritäten zu setzen, damit wir langfristig eine verlässliche und herausragende Bildungslandschaft, von der Krippe bis zum Hochschulabschluss, vorweisen können. Langfristige Bildungspolitik orientiert sich für uns nicht an dem Zuschnitt eines Ministeriums und nicht an einem Doppelhaushalt.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Landesparteirat beauftragt den Landesvorstand, ein umfassendes grünes Bildungskonzept unter breiter Einbeziehung von Parteiaktiven und externen Fachleuten zu erarbeiten und der Partei zur Diskussion vorzulegen.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 29 bis 30 löschen:</h4><div><p>Unser Ziel sind mittel- und langfristig deutlich<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">e</del> bessere Personalschlüssel im Kitagesetz. Kurzfristig sollen Kindergärten mit Kindern, die einen erhöhten </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 35 bis 39:</h4><div><p>Zudem <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">streben</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">unterstützen</ins> wir <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">an,</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die Bemühungen der Landesregierung</ins> den Personalschlüssel für die Leitung einer Kita deutlich anzuheben, um insbesondere der Situation von Kitas mit mehr als 100 Kindern besser Rechnung zu tragen. Um die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern auszubauen, sollen weitere Kitas zu Eltern-Kind-Zentren ausgebaut werden<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> und wir werden dafür die notwendigen Ressourcen bereitstellen</del>.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Besonders wichtig ist hier die Brücke zu den schon etablierten Regeldiensten im Bereich der Beratungsstellen.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 46 bis 51:</h4><div><p>Personalentwicklungskonzeptes für den Schulbereich, mindestens für die kommenden zehn Jahre. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">An Personalabbau im Schulbereich ist derzeit nicht zu denken</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir Grüne wollen eine zukunftsfeste Personalpolitik für Thüringen</ins>.</p><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Klar ist schon jetzt, dass Thüringen mehr unbefristete Neueinstellungen von Lehrkräften benötigt, als zu Beginn der Legislaturperiode im Koalitionsvertrag verabredet wurde. </del>Große Aufmerksamkeit legen wir auf die Absicherung des Unterrichts in Mangelfächern. Der Aufbau einer Vertretungsreserve im </p></div><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 59 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Um diese Ziele zu erreichen braucht es für Thüringen einen umfassenden bildungspolitischen Plan.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dafür ist eine nachhaltige Stärkung von kommunalen Strukturen und dem Modell der Bildungslandschaft unbedingt von Nöten. Hier gilt es, fachlich gute und gewachsene Strukturen zu unterstützen und die Freien Schulen als verbindlichen Teil der Schulnetzplanung anzuerkennen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Thüringen muss sich stärker um die Jugendlichen bemühen, die die Schule auch heute noch ohne Abschluss verlassen. Jede und jeder einzelne Schulabbrecher ist eine und einer zuviel. In diesem Bereich erwarten wir deutlichere Anstrengungen von der Landesregierung</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 66 bis 76:</h4><div><p>Zweitsprache ist selbstverständlich aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse der Kinder und Jugendlichen mit nichtdeutscher Herkunftssprache ungemein hoch.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Für die Lehrkräfte und den Unterrichtsablauf stellen diese Schüler*innen jedoch auch eine große Herausforderung dar.</ins> Deshalb war es richtig, dass r2g mit dem Doppelhaushalt 2016 und 2017 150 zusätzliche<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins> jedoch leider nur befristete Stellen für DaZ geschaffen hat.</p><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Allerdings dürfen wir es als Grüne nicht zulassen, dass diese hochmotivierten, eingearbeiteten und dringend benötigen DaZ-Lehrkräfte in den kommenden Wochen und Monaten die Schulen wieder verlassen müssen. Wir fordern daher eine Weiterbeschäftigung der 150 DaZ-Lehrkräfte und die bedarfsgerechte Neueinstellung von weiteren DaZ-Lehrkräften kombiniert mit einem Seiteneinstiegsprogramm und Nachqualifizierungsprogramm auch für den Bereich der Erzieher*innen.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir fordern eine Weiterbeschäftigung der 150 DaZ-Lehrkräfte und die bedarfsgerechte Neueinstellung von weiteren DaZ-Lehrkräften kombiniert mit einem Seiteneinstiegs- und Nachqualifizierungsprogramm auch für den Bereich der Erzieher*innen. Diese wichtige Kompetenz wollen wir nachhaltig im Thüringer Schulsystem etablieren.</ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 83 bis 90 löschen:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Entscheidend ist außerdem, dass wir neben einem umfassenden Maßnahmenkonzept zur Verbesserung der schulischen Förderung von geflüchteten Schülerinnen und Schülern in Thüringen zügig niedrigschwellige Zugänge zu schulischer und außerschulischer Bildung für nicht mehr schulpflichtige geflüchtete Menschen sicherstellen. Daher unterstützen wir das Vorhaben, bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine Integration in die Regelstrukturen von Schule möglich ist, schulanaloge Angebote für Geflüchtete zum anschließenden Übergang in schulische Angebote und in den Arbeitsmarkt sicherzustellen.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 93 bis 95:</h4><div><p>die Aufnahmegesellschaft einzubeziehen. Integration kann nur gelingen, wenn alle lernen. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Das</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir begrüßen es, dass das</ins> Landesprogramm Start-Deutsch <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">werden wir </del>auf ganz Thüringen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ausweiten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ausgeweitet werden soll.<br><br>Der Landesvorstand wird beauftragt, die inhaltliche Umsetzung des Integrationsantrags vom Landesparteirat in Mühlhausen im Frühjahr 2016 im Bildungsbereich zu überprüfen</ins>.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 97 bis 112:</h4><div><p>Schulische Bildung soll die Schüler*innen für die Zukunft handlungsfähig machen. Die Digitalisierung wird <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">u.a. </ins>mit virtuellen Hausaufgabenheften, digitalen Lehrbüchern<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">,</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und</ins> virtuellen Klassenräumen auch das Schulleben neu gestalten. Für den Kompetenzaufbau <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wollen wir</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">muss der Freistaat</ins> die finanziellen Ressourcen bereitstellen. Zehn Prozent der Thüringer Schulen verfügen immer noch über keinen Internetanschluss. Deswegen setzen wir uns für eine Verbesserung der Ausstattung von Schule und deren Infrastruktur ein. Außerdem <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">werden wir als Freistaat</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sollen</ins> die Schulen und Kommunen bei den Investitionen im Rahmen des Digitalpakts des Bundes <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">unterstützen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">unterstützt werden</ins>.</p><p>Für digitales Lernen bilden die kommunalen Medienzentren einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt für Lehrkräfte und für Schüler*innen. Diese <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">sollen von uns</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">müssen</ins> daher besser finanziell ausgestattet werden, damit sie als methodischer Handwerkskoffer und als digitale Zukunftswerkstatt wirken können. Um <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sowohl </ins>die Bedien-, als auch <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die </ins>Technik- und Reflexionskompetenzen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">unserer</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der</ins> Lehrkräfte und der Schüler*innen zu stärken, wollen wir<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, dass</ins> die Medienbildung in der Lehrerbildung und Aus- und Weiterbildung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">stärken</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">gestärkt</ins> und umfangreicher in die Lehrpläne <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">integrieren</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">integriert wird</ins>.</p></div><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 120 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Neben der erhöhten Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe und des Programms zur schulbezogenen Jugendsozialarbeit machen wir Grüne uns für verbindliche Mitbestimmungsprozesse in allen Gremien stark, die Kinder und Jugendliche betreffen. Hierzu braucht Thüringen eine Landesstrategie &quot;Mitbestimmung&quot; und Angebote zur Demokratiebildung.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 123 bis 126:</h4><div><p>beschlossen. Dort haben wir zur Sicherung der Bildungsarbeit eine höhere Grundförderung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ab dem Jahr 2018 für die Erwachsenenbildungseinrichtungen beschlossen. Die dafür notwendigen Mittel werden wir selbstverständlich bereitstellen.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">für die Erwachsenenbildungseinrichtungen beschlossen. Erwachsenenbildung ist für uns eine Säule des Konzeptes zum lebenslangen Lernen, für das wir Grüne stehen und das auch finanziert werden muss.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Mar 2017 21:33:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA L 01-218: Viel erreicht – und noch viel vor</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4023</link>
                        <author>Matthias Schlegel</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4023</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 217 bis 219:</h4><div><p>Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen mit dem öffentlichen Nahverkehr thüringenweit mobil sein. Wir Grüne setzen uns daher für ein <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">kostengünstiges </del>landesweites Azubi-Ticket ein<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, das auch Schüler*innen und Schülern der 11. und 12. Klasse sowie Freiwilligendienst Leistenden ermöglicht kostenlos zur Schule und zur Arbeitsstätte zu pendeln</ins>.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 283 bis 284 löschen:</h4><div><p>Funktional-, Verwaltungs-, und Gebietsreform. Zusammen mit den Bürger*innen Thüringens wollen wir sie zum Erfolg führen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Das Azubiticket sollte in seiner Gültigkeit auf Schüler*innen und Schüler der Oberstufe und Freiwilligendienst leistende ausgedehnt werden. Zwischen Wohnort, Schule und Arbeitsplatz sollte diese Angebot kostenlos sein.</p>
<p>Für einen geringen Beitrag von ca. 10 EUR pro Monat sollte diesen Gruppen darüber hinaus ermöglicht werden, dass sie das gesamte Thüringer Netz nutzen können.</p>
<p>Damit wird die Mobilität dieser Gruppen kostengünstig und ökologisch sichergestellt. Darüber hinaus stärkt dies den ÖPNV gerade im ländlichen Bereich, weil damit neue Kundengruppen gewonnen werden können, die gerade ihr Mobilitätsverhalten häufig neu definieren und damit an den ÖPNV herangeführt werden können.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Mar 2017 21:02:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA L 01-88: Viel erreicht – und noch viel vor</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4022</link>
                        <author>Grüne Jugend Thüringen (dort beschlossen am: 07.03.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4022</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 87 bis 90:</h4><div><p>Versorgung mit vorgeburtlichen Leistungen verbessern. Durch Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen wurde die Kriminalisierung von <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Cannabis-</ins>Konsument*innen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">weicher Drogen </del>gelockert sowie die Suchtberatung und Drogenprävention verbessert. Wir haben das Wahlrecht dahingehend geändert, dass in Thüringen </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 283 bis 284 löschen:</h4><div><p>Funktional-, Verwaltungs-, und Gebietsreform. Zusammen mit den Bürger*innen Thüringens wollen wir sie zum Erfolg führen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Änderungsantrag dient lediglich einer Klarstellung und Konkretisierung. Durch die Anhebung der Menge, die als geringe Menge gilt (="Freigrenze") auf 10g, wurde der Cannabis-Konsum entkriminalisiert und nicht der Konsum sämtlicher „weicher Drogen“. Bei dieser Formulierung würde sich schon die Frage stellen, welche „weichen Drogen“ gemeint sind und was überhaupt als „weiche Drogen“ definiert ist. Die Entkriminalisierung von Cannabis-Konsument*innen ist auf jeden Fall ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Mar 2017 13:17:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 03-1/1: Selbstverpflichtung: Vegane Lebensmittel auf grünen Veranstaltungen</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Selbstverpflichtung_Vegane_Lebensmittel_auf_gruenen_Veranstaltungen-6549/4021</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 07.03.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Selbstverpflichtung_Vegane_Lebensmittel_auf_gruenen_Veranstaltungen-6549/4021</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 4:</h4><div><p>Bei Landesdelegiertenkonferenzen, Seminaren sowie allen sonstigen Veranstaltungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen werden <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ausschließlich</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">nach Möglichkeit ergänzend zum bisherigen vegetarischen Angebot regelmäßig auch</ins> vegane Lebensmittel <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bzw. vollwertige vegane Gerichte </ins>angeboten. Beim Einkauf von Lebensmitteln werden <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">außerdem</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">soweit als möglich</ins> saisonale, regionale, verpackungsfreie bzw. -arme und gentechnisch unveränderte </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Änderungsanatrag wird gern ausführlich mündlich begründet.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Mar 2017 09:35:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA L 01-257: Viel erreicht – und noch viel vor</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4019</link>
                        <author>Grüne Jugend Thüringen (dort beschlossen am: 07.03.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4019</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 257 bis 260:</h4><div><p>Wir wollen ein Land, das allen eine faire Chance gibt und das alle unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe oder sexueller Orientierung <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bzw. Identität </ins>respektiert. Da haben rassistische, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">homophobe</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">homo-/trans*-feindliche</ins> und diskriminierende Aussagen und Handlungen keinen Platz. Die Grünen sind ein fester und verlässlicher Partner in allen </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 283 bis 284 löschen:</h4><div><p>Funktional-, Verwaltungs-, und Gebietsreform. Zusammen mit den Bürger*innen Thüringens wollen wir sie zum Erfolg führen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Es ist wichtig, sowohl Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung als auch aufgrund der geschlechtlichen Identität zu benennen, da es sich hier um zwei verschiedene Aspekte handelt.<br>
Auch bevorzugen wir es, von Homo- und Transfeindlichkeit zu sprechen, da die Ursache von diskriminierenden Aussagen gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgender, Intersexuellen und Queer (LSBTTIQ) meist nicht auf Angst (=Phobie) fußt, sondern auf einer Feindlichkeit gegenüber Abweichungen der gesellschaftlichen Norm.</p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 07 Mar 2017 18:41:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA L 01-9: Viel erreicht – und noch viel vor</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4018</link>
                        <author>Grüne Jugend Thüringen (dort beschlossen am: 07.03.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453/amendment/4018</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 8 bis 13:</h4><div><p>Legislatur zusammen mit den Thüringer*innen weiter gehen. Wir begreifen die ökologische Modernisierung als <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Chance und</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">notwendige</ins> Antwort auf die aktuellen ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Nachhaltigkeit <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ist</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bedeutet</ins> für uns<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> kein Mantra, sondern ein Angebot an</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, unsere Verantwortung sowohl gegenüber Menschen,</ins> die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Menschen in unserem Land</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">schon heute unter den Folgen der globalen Erderwärmung leiden, als auch gegenüber zukünftigen Generationen ernst zu nehmen</ins>. Hieran arbeiten wir auch in den kommenden Jahren und wollen dazu beitragen, Thüringen als lebens- und liebenswertes Land für zukünftige </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 283 bis 284 löschen:</h4><div><p>Funktional-, Verwaltungs-, und Gebietsreform. Zusammen mit den Bürger*innen Thüringens wollen wir sie zum Erfolg führen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Zeilenumbruch]</del><del><br></del></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 07 Mar 2017 15:28:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 03-1: Selbstverpflichtung: Vegane Lebensmittel auf grünen Veranstaltungen</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Selbstverpflichtung_Vegane_Lebensmittel_auf_gruenen_Veranstaltungen-6549/4013</link>
                        <author>KV Nordhausen (dort beschlossen am: 05.03.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Selbstverpflichtung_Vegane_Lebensmittel_auf_gruenen_Veranstaltungen-6549/4013</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_866_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 0 bis 8:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Landesparteirat möge beschließen, dass künftig bei allen offiziellen Veranstaltungen der Landespartei (Delegiertenkonferenzen, Parteiräten, Seminaren, etc.) nur noch vegetarisches und veganes Catering angeboten werden. Der Fokus soll dabei auf veganem Catering liegen und nur in Ausnahmefällen auch vegetarisches Catering mit einschließen.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Bei Landesdelegiertenkonferenzen, Seminaren sowie allen sonstigen Veranstaltungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen werden ausschließlich vegane Lebensmittel angeboten. Beim Einkauf von Lebensmitteln werden außerdem saisonale, regionale, verpackungsfreie bzw. -arme und gentechnisch unveränderte Produkte bevorzugt. Des Weiteren wird der Kauf von biologisch angebauten Produkten jenen aus konventionellen Landwirtschaftsbetrieben vorgezogen. Damit nimmt BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Thüringen eine Vorbildrolle für einen ökologisch nachhaltigen, tierfreundlichen und zugleich gesunden Lebensmittelkonsum wahr.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Als Landespartei sehen wir unsere Verantwortung auch als Verbraucher*innen. Deshalb lehnen wir Produkte aus gentechnischveränderten Pflanzen ab. Dafür wollen wir durch unser Catering die Nachfrage an ökologisch, regionalen und nachhaltigen Produktionen fördern und auch auf saisonale und verpackungsarme Angebote achten.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Änderungsantrag des KV Nordhausen wird mündlich begründet.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 05 Mar 2017 23:38:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: V 03: Selbstverpflichtung: Vegane Lebensmittel auf grünen Veranstaltungen</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Selbstverpflichtung_Vegane_Lebensmittel_auf_gruenen_Veranstaltungen-6549?commentId=900#comm900</link>
                        <author>Sebastian Weise</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Selbstverpflichtung_Vegane_Lebensmittel_auf_gruenen_Veranstaltungen-6549?commentId=900#comm900</guid>
                        <description><![CDATA[Guter Antrag! ]]></description>
                        <pubDate>Tue, 21 Feb 2017 13:58:52 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V 03: Selbstverpflichtung: Vegane Lebensmittel auf grünen Veranstaltungen</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Selbstverpflichtung_Vegane_Lebensmittel_auf_gruenen_Veranstaltungen-6549</link>
                        <author>Grüne Jugend Thüringen (beschlossen am: 17.02.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Selbstverpflichtung_Vegane_Lebensmittel_auf_gruenen_Veranstaltungen-6549</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Landesdelegiertenkonferenzen, Seminaren sowie allen sonstigen Veranstaltungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen werden ausschließlich vegane Lebensmittel angeboten. Beim Einkauf von Lebensmitteln werden außerdem saisonale, regionale, verpackungsfreie bzw. -arme und gentechnisch unveränderte Produkte bevorzugt. Des Weiteren wird der Kauf von biologisch angebauten Produkten jenen aus konventionellen Landwirtschaftsbetrieben vorgezogen. Damit nimmt BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Thüringen eine Vorbildrolle für einen ökologisch nachhaltigen, tierfreundlichen und zugleich gesunden Lebensmittelkonsum wahr.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein wesentliches Argument für einen maßvollen Umgang mit tierischen Produkten ist der Tierschutz, denn ein hoher Konsum von Tierprodukten fördert die Massentierhaltung. Diese hat das Ziel, den großen Bedarf an Fleisch und Milch zu decken und gleichzeitig einen größtmöglichen wirtschaftlichen Gewinn zu erzielen. Damit rückt das Tierwohl in den Hintergrund. Die zahlreichen negativen Auswirkungen, die eine industrielle Landwirtschaft auf die Gesundheit der Tiere hat, sind bekannt. Es gilt daher, die Ausbeutung der Tiere zu stoppen und diese als Lebewesen zu begreifen , die nicht dazu da sind, das menschliche Wohlbefinden zu steigern. Dies gelingt am besten, indem auf Tierprodukte verzichtet wird, denn je mehr Menschen sich pflanzlich ernähren, desto weniger Bedarf gibt es für eine industrielle Massentierhaltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Tierhaltung auf engstem Raum führt außerdem dazu, dass sich Krankheiten schnell ausbreiten. Um dem entgegenzuwirken werden Tieren (oft nur prophylaktisch) Antibiotika verabreicht, die dann auch bei uns auf dem Teller landen. Im Menschen kann sich so eine Antibiotikaresistenz bilden. Der Verzicht auf tierische Produkte ist demnach auch aus gesundheitlichen Gründen erstrebenswert. Zudem belegen Studien, dass Veganer*innen seltener unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Alzheimer, Parkinson und weiteren Krankheiten leiden und somit eine höhere Lebenserwartung haben als Menschen, die tierische Produkte konsumieren.<a href="#_ftn1">[1]</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine vegane Ernährung ist im Vergleich zu einer fleischhaltigen oder vegetarischen Kost zudem ressourcenschonender, was den Bedarf an Land, Energie und Wasser betrifft. So belegt eine Studie, dass eine Kalorie aus Fleisch zehnmal so viel Wasser verbraucht wie eine Kalorie aus Pflanzennahrung.<a href="#_ftn2">[2]</a> In absoluten Zahlen ausgedrückt werden 15 000 Liter Wasser für die Produktion von einem Kilo Rindfleisch benötigt.<a href="#_ftn3">[3]</a> Angesichts der globalen Süßwasserknappheit ist eine ökologisch nachhaltige Ernährung demnach auch aus sozialen Gründen notwendig, da oftmals diejenigen Menschen am stärksten von der Ressourcenknappheit betroffen sind, die am wenigsten dazu beigetragen haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch der Klimawandel könnte durch einen Verzicht auf tierische Produkte signifikant begrenzt werden: Laut einer Studie der Oxford University würde eine weltweite vegane Ernährung dazu führen, dass die Treibhausgasemissionen bis 2050 um bis zu 70% gesenkt werden könnten.<a href="#_ftn4">[4]</a> Dies liegt unter anderem daran, dass die Nutztierhaltung für einen großen Teil der Emissionen (laut Worldwatch Institute 51%<a href="#_ftn5">[5]</a>) verantwortlich ist. Bei der Herstellung von einem Kilogramm Rindfleisch werden beispielsweise ca. 13kg CO<sub>2 </sub>ausgestoßen.<a href="#_ftn6">[6]</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt also viele gute Gründe, eine vegane Ernährung einer fleischhaltigen bzw. vegetarischen Ernährung vorzuziehen. Deshalb sollte BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hier mit gutem Beispiel vorangehen und seinem eigenen Anspruch, den Tier- und Umweltschutz zu fördern, gerecht werden. Umweltschutz soll außerdem durch weitere Maßnahmen beim Kauf von Lebensmitteln betrieben werden: So soll durch den Kauf von saisonalen und regionalen Produkten vermieden werden, dass für den Transport der Lebensmittel lange Wege zurückgelegt werden müssen und zusätzliche Energie für die Kühlung der Ware benötigt wird. Verpackungsfreie oder -arme Produkte stellen zudem sicher, dass die Müllproduktion reduziert wird, welche eine starke Belastung für die Umwelt darstellt. Die Herstellung von Kunststoffen verbraucht außerdem große Mengen Erdöl, Wasser und Energie und sollte deshalb nicht unterstützt werden. Schließlich sollen durch den Kauf von biologischen Produkten Öko-Betriebe unterstützt werden, die Wert auf einen pestizidfreien Anbau legen und somit Gesundheit und Umwelt schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a><a href="http://www.pnas.org/content/113/15/4146.full.pdf">http://www.pnas.org/content/113/15/4146.full.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref2">[2]</a><a href="https://wikileaks.org/plusd/cables/09BERN129_a.html">https://wikileaks.org/plusd/cables/09BERN129_a.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref3">[3]</a><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Thoreau/Fleisch/">http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Thoreau/Fleisch/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref4">[4]</a><a href="http://www.oxfordmartin.ox.ac.uk/news/201603_Plant_based_diets">http://www.oxfordmartin.ox.ac.uk/news/201603_Plant_based_diets</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref5">[5]</a><a href="http://www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf">http://www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref6">[6]</a><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Thoreau/Fleisch/">http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Thoreau/Fleisch/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 20:32:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V 02: Gute Bildung braucht verlässliche Finanzierung! Bildungspolitische Prioritäten für den Doppelhaushalt 2018 und 2019</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Gute_Bildung_braucht_verlaessliche_Finanzierung_Bildungspolitische_Pri-54120</link>
                        <author>Astrid Rothe-Beinlich</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Gute_Bildung_braucht_verlaessliche_Finanzierung_Bildungspolitische_Pri-54120</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne machen uns für gute Bildung in Thüringen stark und arbeiten intensiv mit unseren Koalitionspartnern daran, das Bildungssystem chancengerechter, leistungs- und zukunftsfähiger zu machen. Wir stellen uns den großen bildungspolitischen Herausforderungen von Inklusion und Zuwanderung, Digitalisierung, den Folgen der demografischen Entwicklung und suchen gemeinsam mit allen Beteiligten nach Wegen, wie wir die Rahmenbedingungen für gute Bildungsarbeit, für hohe Qualität, für längeres gemeinsames Lernen und vor allem für demokratische, weltoffene Bildung voranbringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der kommende Landeshaushalt für die Jahre 2018 und 2019 der in den kommenden Wochen und Monaten diskutiert wird, stellt eine entscheidende Weichenstellung dafür dar, wie wir uns als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen mit Blick auf die kommende Landtagswahl im Jahr 2019 politisch aufstellen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben in der Vergangenheit immer für einen klaren Vorrang von Investitionen in den Umwelt- und Naturschutz, in Bildung und in die Maßnahmen zur Stärkung sozialer Teilhabe für alle hier lebenden Menschen – unabhängig von Herkunft oder Status – gestritten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Investitionen rechnen sich schließlich vielfach und machen Thüringen zu einem Bundesland, in dem Weltoffenheit, Partizipation, nachhaltige Entwicklung, Kreativität und soziale Gerechtigkeit einen hohen Stellenwert haben. Gerade angesichts knapper Kassen und in Zeiten von Haushaltskonsolidierung, braucht es eine klare grüne bildungspolitische Prioritätensetzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">1. Auf gute Kitas kommt es an!</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen gute Bildung über alle Lebensphasen hinweg und das fängt selbstverständlich im frühkindlichen Bereich an. Die Erzieher*innen in den Kindergärten und Krippen leisten im Bereich der frühkindlichen Bildung bereits eine hervorragende Arbeit. Allerdings sehen wir die Notwendigkeit die Bildungsarbeit insbesondere qualitativ zu stärken, indem wir als Land die Erzieher*innen durch eine personelle Stärkung entlasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel sind mittel- und langfristig deutliche bessere Personalschlüssel im Kitagesetz. Kurzfristig sollen Kindergärten mit Kindern, die einen erhöhten Förderbedarf aufweisen, in einem ersten Schritt mehr Ressourcen für die individuelle Förderung durch multiprofessionelle Teams erhalten. Dies soll in einem mehrjährigen Landesprogramm gesichert werden und anschließend dauerhaft und gesetzlich verankert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem streben wir an, den Personalschlüssel für die Leitung einer Kita deutlich anzuheben, um insbesondere der Situation von Kitas mit mehr als 100 Kindern besser Rechnung zu tragen. Um die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern auszubauen, sollen weitere Kitas zu Eltern-Kind-Zentren ausgebaut werden und wir werden dafür die notwendigen Ressourcen bereitstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">2. Schule zukunftsfähig machen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Schulwesen steht vor allem im Personalbereich vor immensen Aufgaben. Angesichts steigender Schüler*innenzahlen, Zuwanderung, gestiegener Geburtenraten und den vielen Hundert Lehrkräften, die absehbar in den Ruhestand gehen und des zu konstatierenden immensen Unterrichtsausfalls mangels Lehrkräften und eines hohen Krankenstandes bedarf es eines tragfähigen Personalentwicklungskonzeptes für den Schulbereich, mindestens für die kommenden zehn Jahre. An Personalabbau im Schulbereich ist derzeit nicht zu denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klar ist schon jetzt, dass Thüringen mehr unbefristete Neueinstellungen von Lehrkräften benötigt, als zu Beginn der Legislaturperiode im Koalitionsvertrag verabredet wurde. Große Aufmerksamkeit legen wir auf die Absicherung des Unterrichts in Mangelfächern. Der Aufbau einer Vertretungsreserve im Erzieher*innenbereich (Hort) ist ebenso notwendig, wie der Ausbau der Vertretungsreserve im Lehrkräftebereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem sind die personellen Sonderbedarfe für Inklusion, die unbefristete Einstellung der bisher befristet eingestellten Deutsch-als-Zweitsprache (DaZ)-Lehrkräfte und der Ausbau der Schulsozialarbeit im kommenden Doppelhaushalt zu berücksichtigen. Außerdem gilt es, die Schulen bei Lehr- und Lernmitteln besser zu unterstützen und koalitionsvertragsgemäß Quereinsteigerprogramme zu verstärken sowie den Lehrer*innenberuf insgesamt attraktiver zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">3. Migration und Bildung zusammen denken – jetzt handeln!</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die ca. 14.300 Schüler*innen nichtdeutscher Herkunftssprache – davon viele mit Fluchthintergrund – bereichern unser Schulwesen ungemein. Die Schulen im Land leisten hier ein besonderes Engagement und machen Tag für Tag durch ihre Arbeit deutlich, dass Vielfalt und kulturelle Offenheit an unseren Schulen keine hohlen Phrasen, sondern gelebte Praxis sind. Der Bedarf an Förderung in Deutsch-als-Zweitsprache ist selbstverständlich aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse der Kinder und Jugendlichen mit nichtdeutscher Herkunftssprache ungemein hoch. Deshalb war es richtig, dass r2g mit dem Doppelhaushalt 2016 und 2017 150 zusätzliche jedoch leider nur befristete Stellen für DaZ geschaffen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allerdings dürfen wir es als Grüne nicht zulassen, dass diese hochmotivierten, eingearbeiteten und dringend benötigen DaZ-Lehrkräfte in den kommenden Wochen und Monaten die Schulen wieder verlassen müssen. Wir fordern daher eine Weiterbeschäftigung der 150 DaZ-Lehrkräfte und die bedarfsgerechte Neueinstellung von weiteren DaZ-Lehrkräften kombiniert mit einem Seiteneinstiegsprogramm und Nachqualifizierungsprogramm auch für den Bereich der Erzieher*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem bedarf es einer konsequenten und generellen Umsetzung der Schulpflicht durch die Schulverwaltung, die nicht allein am Alter festgemacht werden kann. Im Zuge der Novellierung des Schulgesetzes setzen wir darauf, die Vollzeitschulpflicht auf 18 Jahre zu erweitern und daran anschließend für junge Menschen bis 27 Jahre ein Recht auf Schulbesuch zur Erlangung eines Abschlusses zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entscheidend ist außerdem, dass wir neben einem umfassenden Maßnahmenkonzept zur Verbesserung der schulischen Förderung von geflüchteten Schülerinnen und Schülern in Thüringen zügig niedrigschwellige Zugänge zu schulischer und außerschulischer Bildung für nicht mehr schulpflichtige geflüchtete Menschen sicherstellen. Daher unterstützen wir das Vorhaben, bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine Integration in die Regelstrukturen von Schule möglich ist, schulanaloge Angebote für Geflüchtete zum anschließenden Übergang in schulische Angebote und in den Arbeitsmarkt sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus kommt es darauf an, Erwachsenenbildungsangebote zur Integrationsförderung nicht nur auf Migrant*innen zu fokussieren, sondern auch die Aufnahmegesellschaft einzubeziehen. Integration kann nur gelingen, wenn alle lernen. Das Landesprogramm Start-Deutsch werden wir auf ganz Thüringen ausweiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">4. Digitales Erlernen und digital Lernen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulische Bildung soll die Schüler*innen für die Zukunft handlungsfähig machen. Die Digitalisierung wird mit virtuellen Hausaufgabenheften, digitalen Lehrbüchern, virtuellen Klassenräumen auch das Schulleben neu gestalten. Für den Kompetenzaufbau wollen wir die finanziellen Ressourcen bereitstellen. Zehn Prozent der Thüringer Schulen verfügen immer noch über keinen Internetanschluss. Deswegen setzen wir uns für eine Verbesserung der Ausstattung von Schule und deren Infrastruktur ein. Außerdem werden wir als Freistaat die Schulen und Kommunen bei den Investitionen im Rahmen des Digitalpakts des Bundes unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für digitales Lernen bilden die kommunalen Medienzentren einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt für Lehrkräfte und für Schüler*innen. Diese sollen von uns daher besser finanziell ausgestattet werden, damit sie als methodischer Handwerkskoffer und als digitale Zukunftswerkstatt wirken können. Um die Bedien-, als auch Technik- und Reflexionskompetenzen unserer Lehrkräfte und der Schüler*innen zu stärken, wollen wir die Medienbildung in der Lehrerbildung und Aus- und Weiterbildung stärken und umfangreicher in die Lehrpläne integrieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">5. Kinder- und Jugendarbeit verlässlich ausfinanzieren</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kinder- und Jugendarbeit in den Landkreisen und Kommunen wollen wir durch eine gestärkte Finanzierung der örtlichen Jugendförderung voranbringen. Wir haben bereits in den vergangenen Jahren schrittweise die Förderung von zehn auf 12 Millionen Euro erhöht und wollen weiterhin die im Koalitionsvertrag vereinbarten 15 Millionen Euro noch in dieser Legislatur erreichen. Auch sehen wir die Ausfinanzierung des neuen Landesjugendförderplanes als eine weitere wichtige Aufgabe im Zusammenhang mit dem Doppelhaushalt 18/19 an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">6. Die vierte Säule des Bildungswesens stark machen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Dezember 2016 haben wir in Thüringen ein neues Erwachsenenbildungsgesetz beschlossen. Dort haben wir zur Sicherung der Bildungsarbeit eine höhere Grundförderung ab dem Jahr 2018 für die Erwachsenenbildungseinrichtungen beschlossen. Die dafür notwendigen Mittel werden wir selbstverständlich bereitstellen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 12:50:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V 01: Nein zu CETA: Konzerninteressen nicht über Bürger/innen-Interessen stellen! Ja zu fairem Handel mit Kanada in einer offenen Welt!   Nein zu: Protektionismus, Nationalismus und Privilegien für Großunternehmen! </title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Nein_zu_CETA_Konzerninteressen_nicht_ueber_Buerger-innen-Interessen_ste-38923</link>
                        <author>Michael Hoffmeier</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Nein_zu_CETA_Konzerninteressen_nicht_ueber_Buerger-innen-Interessen_ste-38923</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Lapara fordert die Mandatsträger/innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf, konsequent das CETA-Abkommen in seiner jetzigen Form abzulehnen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>CETA ist leider keine Antwort auf die Globalisierung, die mehr demokratische, soziale und ökologische Regel bräuchte. Wir bräuchten aber Handelsverträge, die Marktöffnungen tatsächlich mit starken sozialen und ökologischen Regeln verbinden – auf der Basis von Werten wie Freiheit, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit.<br>
Die einseitig angelegte Schiedsgerichtsbarkeit, praktisch nur für ausländische Konzerne, ist bereits eine exklusive Privilegierung, die Grund genug ist, den Vertrag abzulehnen. <br><br>
Die einzelnen Akteure sind nicht gleichberechtigt.<br>
Unternehmen können beispielsweise gegen Umweltgesetze eines Staates auf internationaler Ebene klagen, weil Investitionen und antizipierten Gewinne angeblich dadurch enteignet werden. Arbeitnehmer/innen deren Rechte durch internationale Investoren missachtet werden, können das nicht. Internationale Unternehmen bekommen durch CETA Klagemöglichkeiten, die weder normalen Bürger/innen noch KMUen offenstehen – schon wegen der Kosten. <br><br>
Abzulehnen sind auch die sogenannten „ratchet“- und „standstill“-Klauseln, die erstmals festlegen, dass Privatisierungen unumkehrbar sind, während der öffentliche Sektor weiter privatisierbar ist. Es gibt viele Beispiele dafür, dass Märkte nicht grundsätzlich besser funktionieren als der öffentliche Sektor. Sollte eine Privatisierung ein Irrweg sein, wäre sie aber unumkehrbar.<br><br>
CETA ist ein mangelhaftes Abkommen mit Sonderklagerechten für Konzerne und fehlender Absicherung unserer Sozial- und Umweltstandards. Es greift in die die Kompetenzen der Mitgliedsländer und auch erheblich in die kommunale Selbstverwaltung ein.<br><br>
Ein unfaires Handelsabkommen gegen breiten Bürgerwiderstand durchzudrücken begünstigt nationale Demagogen von AfD bis Front National. Um ihnen pro-europäisch engagiert entgegenzutreten, wollen wir eine faire Handelspolitik, die eine breite Mehrheit findet. <br><br>
Die zahlreiche Mängel hätten zudem vermieden werden können. Das hat die EU-Kommission leider versäumt und eine Situation hervorgerufen, die keine Alternative zulässt, als „nein“ zu sagen.<br></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 12:02:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L 01: Viel erreicht – und noch viel vor</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 16.02.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/motion/2453</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Viel erreicht – und noch viel vor</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor fast zweieinhalb Jahren haben Linke, SPD und Bündnisgrüne den ersten rot-rot-grünen Koalitionsvertrag in Thüringen geschlossen. Seither haben unsere Grünen Minister*innen gemeinsam mit ihren Kabinettskolleg*innen und den an der Koalition beteiligten Landtagsfraktionen in den unterschiedlichsten Themenfeldern viel erreicht. Thüringen ist bereits ökologischer, demokratischer und sozialer geworden. Diesen Weg wollen wir in der zweiten Hälfte der Legislatur zusammen mit den Thüringer*innen weiter gehen. Wir begreifen die ökologische Modernisierung als Chance und Antwort auf die aktuellen ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Nachhaltigkeit ist für uns kein Mantra, sondern ein Angebot an die Menschen in unserem Land. Hieran arbeiten wir auch in den kommenden Jahren und wollen dazu beitragen, Thüringen als lebens- und liebenswertes Land für zukünftige Generationen zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schon v</strong><strong>iel für Thüringen erreicht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Umweltbereich wird derzeit das Thüringer Klimagesetz verbunden mit einer Integrierten Energie- und Klimastrategie erarbeitet. Der Freistaat geht dabei mit der energetischen Sanierung landeseigener Immobilien und dem geplanten Aufbau eines Solarkatasters mit gutem Beispiel voran. Wir wollen die Chancen der Energiewende nutzen und Thüringen zum Land der Energie-Gewinner machen. Das Thüringer Umweltministerium unterstützt Unternehmen, Kommunen, Familien und Bürgerenergiegenossenschaften mit attraktiven Förderprogrammen im Energiesektor wie &quot;Green Invest&quot; oder &quot;Solar Invest&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen unsere Naturschätze bewahren und sehen darin ein großes Potential für den Naturtourismus und die Wertschöpfung in ländlichen Regionen. Das Grüne Band wird in Thüringen als Deutschlands erstes großflächiges Nationales Naturmonument unter besonderen Schutz gestellt. Wir haben das Marketing und die personelle Ausstattung unserer acht Nationalen Naturlandschaften verbessert. Insgesamt elf „Natura 2000-Stationen“ und ein koordinierendes Kompetenzzentrum wurden im ganzen Land eröffnet und personell langfristig abgesichert. Das bisherige Biosphärenreservat Vessertal – Thüringer Wald wurde in seiner besonders geschützten Fläche fast verdoppelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Thüringen investiert mit den beiden Landesprogrammen Hochwasserschutz und Gewässerschutz in den ökologischen Hochwasserschutz und hat sich zum Schutz der Wasserqualität innerhalb der Flussgebietsgemeinschaft Weser auf die Salzreduzierung in der Werra geeinigt. Die Altlastensanierung in Bergbaugebieten konnten wir mit großen Förderbeiträgen für die dort betroffenen Bürger*innen und Kommunen deutlich voranbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fördern die Elektromobilität u.a. mit einem umfassenden Ladeinfrastrukturprogramm. In Bad Langensalza sind inzwischen Elektrobusse emissionsfrei unterwegs und sorgen so für saubere Luft und weniger Lärm. Das soll mit Landesmitteln auf weitere Städte ausgeweitet werden. Mit dem Modellprojekt in Werther fördert der Freistaat E-Mobilität im ländlichen Raum als einen Teil der Daseinsvorsorge. Handwerksbetriebe und Car-Sharing-Unternehmen werden bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge vom Freistaat unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die große gesellschaftliche Herausforderung der vergangenen Monate mit den vielen Menschen, die vor Krieg und Elend zu uns geflüchtet sind, haben wir in Thüringen gut gemeistert. Wir haben Geflüchtete menschenwürdig aufgenommen und viele von ihnen haben in Thüringer Städten und Gemeinden bereits ein neues Zuhause gefunden. Gut gelingen konnte das auch durch den Ausbau der dezentralen Unterbringung von Geflüchteten in ganz Thüringen, denn dadurch konnten wir deren Wohnsituation unmittelbar verbessern und zugleich die Akzeptanz durch die Thüringer*innen vor Ort erhöhen. Wenn jemand in sein Heimatland zurückkehren muss, dann bevorzugen wir ganz klar das Mittel der freiwilligen Rückkehr, das nicht nur humaner, sondern auch von dauerhafterem Erfolg ist als das zwangsweise Mittel der Abschiebung. Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte haben wir Geflüchteten den Zugang zu medizinischer Versorgung deutlich erleichtert und dadurch die Verwaltungen der Landkreise und kreisfreien Städte spürbar entlastet. In allen Landkreisen gibt es mittlerweile eine gestärkte Sozialbetreuung und Integrationsmanager*innen. Die Sprach- und Integrationskurse im Land wurden ebenso verbessert wie die Ehrenamtskoordinierung. Trotzdem bleibt noch eine Menge zu tun. Die Integration in Bildung, Arbeit und schließlich in unsere Gesellschaft beginnt für viele Menschen erst jetzt so richtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir nehmen Aufarbeitung ernst und haben eine Initiative zur Verbesserung der Lage von DDR-Heimkindern erfolgreich in den Bundesrat eingebracht. Heimkindern in der DDR, die nur deshalb in einem Heim waren, weil ihre Eltern aufgrund politischer Verfolgung inhaftiert wurden oder anderen Freiheitsentzug erlitten haben, soll nun eine Rehabilitierung erleichtert beziehungsweise überhaupt erst ermöglicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vernetzungsstelle Schulessen hat eine wichtige Funktion in der Schul- und Kitalandschaft bekommen. In den Thüringer Kitas und Schulen ist die Verpflegung durch die Ausgestaltung des Schulobstprogramms besser geworden. Wir haben die Finanzierung der Verbraucherzentralen auf eine solide Basis gestellt und somit Planungssicherheit geschaffen. Verbraucherschutz hat nun einen wichtigen Anker in der Thüringer Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in den Politikfeldern, in denen wir keine eigene ministerielle Verantwortung haben, konnten wir Grüne zusammen mit unseren Koalitionspartnern einiges bewirken. So konnten wir die Finanzierung der Freien Schulen deutlich erhöhen und damit die Vielfalt in der Thüringer Bildungslandschaft langfristig sichern. Mit der Theater- und Orchesterreform haben wir einen wichtigen Kultursektor mit langfristigen Verträgen zukunftsfest gemacht und durch die Aufstockung des Projektmanagerprogramms auch die Freie Szene gestärkt. Dank Rot-Rot-Grün gibt es in Thüringen endlich das Recht auf Bildungsfreistellung ebenso wie ein an den Bundesdurchschnitt angelehntes und erhöhtes Landesblindengeld. Wir konnten u.a. durch Weiterbildungsmaßnahmen für Hebammenschüler*innen die Versorgung mit vorgeburtlichen Leistungen verbessern. Durch Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen wurde die Kriminalisierung von Konsument*innen weicher Drogen gelockert sowie die Suchtberatung und Drogenprävention verbessert. Wir haben das Wahlrecht dahingehend geändert, dass in Thüringen Jugendliche ab 16 Jahre an Kommunalwahlen teilnehmen können. Mit dem Thüringer Gesetz zur direkten Demokratie auf kommunaler Ebene wurde unter anderem das Bürgerbegehren auch in Ortsteilen und Ortschaften eingeführt. Das neue Schulinvestitionsprogramm ist finanziell gestärkt worden und dank grüner Initiative dann für die Schulträger am attraktivsten, wenn barrierearm und nach höchstem energetischen Standard saniert wird. Bei Straßenneubau und -sanierung müssen 10 % der Mittel für Radwege verwendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir haben noch viel vor </strong><br><br><strong>Wir wollen und werden Thüringen ökologischer machen</strong><br>
Für den Schutz des Klimas und die Erhaltung unserer Natur werden wir weiter konsequent die Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien verbessern und uns über den Bundesrat für eine Verbesserung des EEG und bessere Chancen für Bürgerenergiegenossenschaften einsetzen. Mit dem Thüringer Klimagesetz wollen wir die öffentliche Hand, Unternehmen und Privatleute ermuntern, sich stärker für den Klimaschutz einzusetzen. Wir unterstützen unsere Umweltministerin dabei, hier zusammen mit unseren Koalitionspartnern verbindliche Minderungsziele für den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase für Thüringen festzulegen: Die Treibhausgasemissionen im Freistaat sollen sich im Vergleich zu 1995 bis zum Jahr 2030 um mindestens 50 %, bis zum Jahr 2040 um mindestens 70 % und bis zum Jahr 2050 um mindestens 90 % verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Novelle des Thüringer Wassergesetzes setzen wir uns weiter für saubere und artenreiche Gewässer ein. Verpflichtende Uferrandstreifen sollen einen wirksamen Beitrag leisten, um der fortschreitenden Überdüngung unserer Gewässer durch die Landwirtschaft zu begegnen. Vorgesehen ist weiterhin, finanzielle Gerechtigkeitslücken bei der Abwasserbeseitigung zu schließen und die Anschlüsse an zentrale Kläranlagen weiter zu erhöhen und die Bedingungen für die Gewässerunterhaltung zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden weiter die Naturschutz- und Landschaftspflegeverbände personell und fachlich stärken. Das Grüne Band, welches mit rund 763 Kilometer Länge durch Thüringen verläuft, ist ein einzigartiges ökologisches Denkmal der deutschen Teilung. Sein besonderer Wert liegt in der einmaligen Verbindung von vielfältigen Biotopstrukturen mit Resten der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen. Wir begrüßen, die Ausweisung des Grünen Bandes als Nationales Naturmonument zu einer länderübergreifenden Initiative zu machen, bei der Thüringen beispielgebend vorangeht. Auch die Initiative für ein länderübergreifendes Biosphärenreservat im Südharz sowie den angestrebten moderierten Dialogprozess dazu unterstützen wir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Koalitionsvertrag haben wir uns zum Ziel gesetzt, mindestens 5 % des Waldes in Thüringen bis zum Ende dieser Legislatur aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu nehmen. Nur in großflächig forstwirtschaftlich ungenutzten Waldflächen kann das Mosaik an Waldentwicklungsstadien entstehen, welches von „Urwaldarten“ zum Überleben benötigt wird. Eine besondere und globale Verantwortung trägt Thüringen für den Lebensraum Rotbuchenwald. Mit dem Possenwald bei Sondershausen bietet sich ein Rotbuchenwald an, der sich hervorragend als Wildnisfläche eignet und zugleich eine einzigartige Unterstützung aus der Region erfährt. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie das Ziel des Koalitionsvertrages zur Waldstilllegung umsetzt und dabei zwei großflächige Gebiete im Sinne der Biodiversitätsstrategie des Bundes im Bereich Wartburg-Inselsberg und Possen berücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne setzen uns für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit auch die Generation unserer Kinder und Enkelkinder in Thüringen gut leben kann. Dazu gehört auch, dass sie diese Verantwortung, die wir für unsere Welt haben, schon heute erfahren. Wir fordern die Landesregierung auf sicherzustellen, dass ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung auch im Bildungsplan für Kinder und Jugendliche vermittelt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen erreichen, dass die Thüringer*innen umweltfreundlich, intermodal und möglichst barrierefrei mobil sein können. Die Einführung eines schnellen, angebotsorientierten Landesbusnetzes ist ein erster richtiger Schritt, der aber erst durch eine sinnvolle Integration in das bestehende ÖPNV-Netz attraktiv wird. Wir fordern deshalb eine Qualitätsinitiative mit einem landesweit (perspektivisch länderübergreifenden) integralen Taktfahrplan – ThüringenTakt – auch zu Tagesrandzeiten und an Wochenenden, mit festen Umstiegszeiten an Knotenpunkten und garantierten Anschlusszeiten in Hauptverkehrsrichtungen in jedem Ort, den Bus-, Regional-, und Fernverkehr vertaktend. Allerdings wird es nicht überall gelingen, ein bedarfsorientiertes Mobilitätsangebot langfristig mit öffentlichen Mittel zu unterstützen. Hier wird es entscheidend darauf ankommen, ergänzende neuartige Angebote zu etablieren und den Regionen mehr Gestaltungsfreiheit einzuräumen. Flexible, alternative Bedienformen wie etwa Carsharing, Bürgerbusse, selbstorganisierte Mitfahrgelegenheiten oder Anrufsammeltaxis können dort ergänzen, wo sich Linienverkehr nicht mehr rechnet. Wir setzen uns dafür ein, dass verstärkt Radwege in den Kommunen und landesweit ausgebaut und Innenstädte auch aus Sicht von Fußgänger*innen gut erschlossen werden. Auf Grundlage der Ladeinfrastrukturstrategie 2016 – 2020 werden wir in den kommenden Jahren mit Bundes- und Landesförderung und in enger Zusammenarbeit mit den Thüringer Stadtwerken 370 neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge aufbauen und ein flächendeckendes Ladeinfrastrukturnetz in ganz Thüringen bilden. Und wir denken weiter und arbeiten an der Erstellung eines Masterplans „E-Mobiltität 2030“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gutes und gesundes Essen kann nur in einer umweltfreundlichen Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung produziert werden. Wir fordern die Landesregierung auf, in den kommenden Monaten eine ambitionierte Tierwohlstrategie auf den Weg zu bringen, damit noch in dieser Legislaturperiode Verbesserungen in der Tierhaltung im Sinne von Mensch, Umwelt und Tier erreicht werden. Fördermittel im Landwirtschaftsbereich sollen so eingesetzt werden, dass nur im Sinne des Tierwohls und des Schutzes der Anwohner*innen investiert werden kann. Wir werden in der Koalition darauf drängen, den Weg zum Ausstieg aus nicht-artgerechter Tierhaltung zu beschreiten. Durch geeignete Rahmenbedingungen wollen wir die regionale und ökologische Landwirtschaft stärken und damit die Wertschöpfung in Thüringen in diesem wichtigen Sektor erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen und werden Thüringen sozialer und gerechter machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Soziale Gerechtigkeit ist für uns Grüne eine Grundvoraussetzung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir wollen Familien stärken, allen Kindern einen guten Start ermöglichen und ein gutes Leben im Alter ermöglichen. Grüne Sozialpolitik setzt auf Chancengerechtigkeit und eine würdige Existenz für alle Thüringer*innen. Dies spiegelt sich in der grünen Regierungsbeteiligung wieder. Grün steht für ein modernes Familienbild. Nach der Abschaffung des rückwärtsgewandten Landeserziehungsgeldes haben wir Grüne uns maßgeblich für mehr Qualität und Ausbau von Kindertagesbetreuung in der Koalition eingesetzt. Wir wollen den Betreuungsschlüssel entsprechend der Fachkraft-Kind-Relationen schrittweise für alle Altersgruppen verbessern. Außerdem machen wir uns für multiprofessionelle Teams in Kitas mit einem erhöhten Betreuungsbedarf, den Ausbau von Eltern-Kind-Zentren und die Erhöhung des Leitungsanteils in den Kitas stark.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung ist Vielfalt. Gute Bildung wird in der Stadt als auch auf dem Land gebraucht. Wir Grüne setzen uns für bestmögliche Rahmenbedingungen sowohl für staatliche als auch für freie Schulen ein und setzen dabei auf eine hohe Vielfalt an Bildungsangeboten. Wir fordern eine Schulstruktur mit einem bedarfsorientierten Angebot für die Ballungszentren als auch die ländlichen Räume und ein Personalentwicklungskonzept, welches genau die Lehrkräfte dort einsetzt, wo sie gebraucht werden. Das gilt auch für Lehrkräfte, die Deutsch als Fremdsprache unterrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verschiedenheit ist normal. Schüler*innen mit Handicap und besonderen Förderbedarfen müssen im Sinne von Inklusion selbstverständlich den gleichen Zugang zu guter Bildung erhalten wie alle anderen. Wir Grüne fordern, die personellen, sächlichen und räumlichen Sonderbedarfe für Inklusion im neuen Schulgesetz zu berücksichtigen. Unser Ziel ist die Stärkung der Schulsozialarbeit und eine Lehrer*innenausbildung, die den aktuellen pädagogischen Herausforderungen entspricht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen sind Lebensorte. Daher benötigen diese eine gute personelle, räumliche und technische Ausstattung. Wir Grüne stehen für die Erhöhung der Schulbaumittel. Wichtig sind uns moderne, energetisch sanierte und pädagogisch sinnvolle Raumstrukturen ebenso wie die Ausstattung von Kitas und Schulen mit Küchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Thüringen braucht Fachkräfte! Thüringen muss als Ausbildungsstandort gestärkt werden. Auszubildende gerade aus dem ländlichen Raum müssen zu ihren Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen mit dem öffentlichen Nahverkehr thüringenweit mobil sein. Wir Grüne setzen uns daher für ein kostengünstiges landesweites Azubi-Ticket ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen für eine Arbeitsmarktpolitik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir fordern vom Thüringer Wirtschaftsministerium Programme zur Frauenförderung und Geschlechtergleichstellung und zur Durchsetzung von Equal Pay. Die positive Entwicklung der Beschäftigungsquote von Frauen soll weiter ausgebaut und der Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich erhöht werden. Damit dieses Ziel erreicht wird, soll ein Programm für die Landesverwaltung sowie für alle Organisationen der öffentlichen Hand und der Universitäten aufgelegt werden, das Arbeits- und Aufstiegschancen für Frauen verbessert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die Ansprüche an Wohnraum und Infrastruktur verändern sich. Wir Grüne fordern eine weitere Förderung und den Ausbau von Barrierefreiheit beim sozialen Wohnungsbau und im öffentlichen Raum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachdem die wichtige Aufgabe der Versorgung und menschenwürdigen Unterbringung der Geflüchteten erfüllt wurde, stehen wir nun vor der Herausforderung, ihnen bestmögliche gesellschaftliche Teilhabe und damit Integration zu ermöglichen. Zur Umsetzung des unter grüner Federführung erarbeiteten Integrationskonzeptes werden wir uns u.a. in der Koalition dafür einsetzen, ein mehrjähriges Modellprojekt zur Erprobung innovativer dezentraler und gegebenenfalls mobiler Beratungsangebote für Geflüchtete einzuführen. Damit wollen wir die Asylverfahrensberatung, Vermittlung in dezentralen Wohnraum sowie die allgemeine Unterstützung bei Integrationsaufgaben stärken. Zudem werden wir das erfolgreich begonnene Landesprogramm Start-Deutsch auf alle Landkreise ausweiten, um damit mehr Geflüchteten als bisher einen Sprachkurs anzubieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerechtigkeit ist auch Schutz der Menschen vor Gefahren von Produkten und Dienstleistungen. Verbraucherschutz kommt eine immer wichtigere Bedeutung zu. Wir Grüne wollen den Verbraucherschutz durch einen umfassenderen und ganzheitlichen Ansatz langfristig stärken. Dazu gehören neben der Lebensmittelkennzeichnung auch die Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes sowohl in der Tier- als auch in der Humanmedizin. Wir werden den Erhalt und Ausbau der Verbraucherzentralen in Thüringen dauerhaft sichern. Bei den Verbraucherinsolvenzberatungsstellen werden wir uns für einen bedarfsgerechten Ausbau stark machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen und werden Thüringen demokratischer machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Bündnisgrünen haben unsere Wurzeln auch in den Bürgerrechtsbewegungen in Ost und West. Neben ökologischen und sozialen Fragen stehen für uns immer die Menschen in einer offenen, demokratischen Gesellschaft im Mittelpunkt. Wir wollen eine Gesellschaft, die nicht von Angst geprägt ist, sondern an der Vielfalt ihrer Menschen wächst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen ein Land, das allen eine faire Chance gibt und das alle unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe oder sexueller Orientierung respektiert. Da haben rassistische, homophobe und diskriminierende Aussagen und Handlungen keinen Platz. Die Grünen sind ein fester und verlässlicher Partner in allen Bündnissen gegen Angriffe auf unsere demokratische Gesellschaft. Wir Grüne unterstützen aktiv eine Ausweitung von Programmen zur Aufklärung gegen Rechts. Wir fordern die Landesregierung auf, Initiativen und Projekte bei ihrer Arbeit und ihrem Engagement für eine demokratische Gesellschaft und Toleranz auch mit den nötigen finanziellen Mitteln auszustatten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns Grüne ist die Aufarbeitung der DDR-Geschichte nicht abgeschlossen. Darauf haben wir beim Abschluss der rot-rot-grünen Koalition gedrungen und daran werden wir auch festhalten. Wir arbeiten aktiv daran, dass Betroffenen und Opfergruppen auch weiterhin öffentlich gebührend Gehör verschafft wird. Wir begrüßen die Einrichtung einer Arbeitsgruppe auf Landesebene, die sich mit in der DDR verfolgten Christen befasst. Wir werden darauf achten, dass die DDR-Geschichte und insbesondere das systematische Unrecht Gegenstand des Schulunterrichts ist und bleibt. Der Erhalt und der Ausbau von Gedenk- und Bildungsstätten muss auch für die Zukunft gesichert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratische Gesellschaft heißt auch: Alle hier lebenden Menschen dürfen am demokratischen Prozess teilnehmen und allen stehen die gleichen politischen Freiheiten zu. Wir Grüne wollen direkte Beteiligungsmöglichkeiten in den Kommunen und im Land stärken. Zur Erweiterung von Beteiligungsmöglichkeiten ist auch eine höhere Transparenz bei Verwaltungsentscheidungen notwendig. Deshalb erarbeitet Rot-Rot-Grün derzeit ein Transparenzgesetz. Wir setzen uns dafür ein, dass es eines der fortschrittlichsten in Deutschland wird. Wir werden Thüringen so fit für die Zukunft machen. Eines der wichtigsten Projekte dafür ist die Funktional-, Verwaltungs-, und Gebietsreform. Zusammen mit den Bürger*innen Thüringens wollen wir sie zum Erfolg führen.<br></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Feb 2017 17:19:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>H 01: Viel erreicht – und noch viel vor</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Viel_erreicht__und_noch_viel_vor-16694</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 16.02.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Viel_erreicht__und_noch_viel_vor-16694</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor fast zweieinhalb Jahren haben Linke, SPD und Bündnisgrüne den ersten rot-rot-grünen Koalitionsvertrag in Thüringen geschlossen. Seither haben unsere Grünen Minister*innen gemeinsam mit ihren Kabinettskolleg*innen und den an der Koalition beteiligten Landtagsfraktionen in den unterschiedlichsten Themenfeldern viel erreicht. Thüringen ist bereits ökologischer, demokratischer und sozialer geworden. Diesen Weg wollen wir in der zweiten Hälfte der Legislatur zusammen mit den Thüringer*innen weiter gehen. Wir begreifen die ökologische Modernisierung als Chance und Antwort auf die aktuellen ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Nachhaltigkeit ist für uns kein Mantra, sondern ein Angebot an die Menschen in unserem Land. Hieran arbeiten wir auch in den kommenden Jahren und wollen dazu beitragen, Thüringen als lebens- und liebenswertes Land für zukünftige Generationen zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schon v</strong><strong>iel für Thüringen erreicht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Umweltbereich wird derzeit das Thüringer Klimagesetz verbunden mit einer Integrierten Energie- und Klimastrategie erarbeitet. Der Freistaat geht dabei mit der energetischen Sanierung landeseigener Immobilien und dem geplanten Aufbau eines Solarkatasters mit gutem Beispiel voran. Wir wollen die Chancen der Energiewende nutzen und Thüringen zum Land der Energie-Gewinner machen. Das Thüringer Umweltministerium unterstützt Unternehmen, Kommunen, Familien und Bürgerenergiegenossenschaften mit attraktiven Förderprogrammen im Energiesektor wie &quot;Green Invest&quot; oder &quot;Solar Invest&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen unsere Naturschätze bewahren und sehen darin ein großes Potential für den Naturtourismus und die Wertschöpfung in ländlichen Regionen. Das Grüne Band wird in Thüringen als Deutschlands erstes großflächiges Nationales Naturmonument unter besonderen Schutz gestellt. Wir haben das Marketing und die personelle Ausstattung unserer acht Nationalen Naturlandschaften verbessert. Insgesamt elf „Natura 2000-Stationen“ und ein koordinierendes Kompetenzzentrum wurden im ganzen Land eröffnet und personell langfristig abgesichert. Das bisherige Biosphärenreservat Vessertal – Thüringer Wald wurde in seiner besonders geschützten Fläche fast verdoppelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Thüringen investiert mit den beiden Landesprogrammen Hochwasserschutz und Gewässerschutz in den ökologischen Hochwasserschutz und hat sich zum Schutz der Wasserqualität innerhalb der Flussgebietsgemeinschaft Weser auf die Salzreduzierung in der Werra geeinigt. Die Altlastensanierung in Bergbaugebieten konnten wir mit großen Förderbeiträgen für die dort betroffenen Bürger*innen und Kommunen deutlich voranbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fördern die Elektromobilität u.a. mit einem umfassenden Ladeinfrastrukturprogramm. In Bad Langensalza sind inzwischen Elektrobusse emissionsfrei unterwegs und sorgen so für saubere Luft und weniger Lärm. Das soll mit Landesmitteln auf weitere Städte ausgeweitet werden. Mit dem Modellprojekt in Werther fördert der Freistaat E-Mobilität im ländlichen Raum als einen Teil der Daseinsvorsorge. Handwerksbetriebe und Car-Sharing-Unternehmen werden bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge vom Freistaat unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die große gesellschaftliche Herausforderung der vergangenen Monate mit den vielen Menschen, die vor Krieg und Elend zu uns geflüchtet sind, haben wir in Thüringen gut gemeistert. Wir haben Geflüchtete menschenwürdig aufgenommen und viele von ihnen haben in Thüringer Städten und Gemeinden bereits ein neues Zuhause gefunden. Gut gelingen konnte das auch durch den Ausbau der dezentralen Unterbringung von Geflüchteten in ganz Thüringen, denn dadurch konnten wir deren Wohnsituation unmittelbar verbessern und zugleich die Akzeptanz durch die Thüringer*innen vor Ort erhöhen. Wenn jemand in sein Heimatland zurückkehren muss, dann bevorzugen wir ganz klar das Mittel der freiwilligen Rückkehr, das nicht nur humaner, sondern auch von dauerhafterem Erfolg ist als das zwangsweise Mittel der Abschiebung. Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte haben wir Geflüchteten den Zugang zu medizinischer Versorgung deutlich erleichtert und dadurch die Verwaltungen der Landkreise und kreisfreien Städte spürbar entlastet. In allen Landkreisen gibt es mittlerweile eine gestärkte Sozialbetreuung und Integrationsmanager*innen. Die Sprach- und Integrationskurse im Land wurden ebenso verbessert wie die Ehrenamtskoordinierung. Trotzdem bleibt noch eine Menge zu tun. Die Integration in Bildung, Arbeit und schließlich in unsere Gesellschaft beginnt für viele Menschen erst jetzt so richtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir nehmen Aufarbeitung ernst und haben eine Initiative zur Verbesserung der Lage von DDR-Heimkindern erfolgreich in den Bundesrat eingebracht. Heimkindern in der DDR, die nur deshalb in einem Heim waren, weil ihre Eltern aufgrund politischer Verfolgung inhaftiert wurden oder anderen Freiheitsentzug erlitten haben, soll nun eine Rehabilitierung erleichtert beziehungsweise überhaupt erst ermöglicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vernetzungsstelle Schulessen hat eine wichtige Funktion in der Schul- und Kitalandschaft bekommen. In den Thüringer Kitas und Schulen ist die Verpflegung durch die Ausgestaltung des Schulobstprogramms besser geworden. Wir haben die Finanzierung der Verbraucherzentralen auf eine solide Basis gestellt und somit Planungssicherheit geschaffen. Verbraucherschutz hat nun einen wichtigen Anker in der Thüringer Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in den Politikfeldern, in denen wir keine eigene ministerielle Verantwortung haben, konnten wir Grüne zusammen mit unseren Koalitionspartnern einiges bewirken. So konnten wir die Finanzierung der Freien Schulen deutlich erhöhen und damit die Vielfalt in der Thüringer Bildungslandschaft langfristig sichern. Mit der Theater- und Orchesterreform haben wir einen wichtigen Kultursektor mit langfristigen Verträgen zukunftsfest gemacht und durch die Aufstockung des Projektmanagerprogramms auch die Freie Szene gestärkt. Dank Rot-Rot-Grün gibt es in Thüringen endlich das Recht auf Bildungsfreistellung ebenso wie ein an den Bundesdurchschnitt angelehntes und erhöhtes Landesblindengeld. Wir konnten u.a. durch Weiterbildungsmaßnahmen für Hebammenschüler*innen die Versorgung mit vorgeburtlichen Leistungen verbessern. Durch Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen wurde die Kriminalisierung von Konsument*innen weicher Drogen gelockert sowie die Suchtberatung und Drogenprävention verbessert. Wir haben das Wahlrecht dahingehend geändert, dass in Thüringen Jugendliche ab 16 Jahre an Kommunalwahlen teilnehmen können. Mit dem Thüringer Gesetz zur direkten Demokratie auf kommunaler Ebene wurde unter anderem das Bürgerbegehren auch in Ortsteilen und Ortschaften eingeführt. Das neue Schulinvestitionsprogramm ist finanziell gestärkt worden und dank grüner Initiative dann für die Schulträger am attraktivsten, wenn barrierearm und nach höchstem energetischen Standard saniert wird. Bei Straßenneubau und -sanierung müssen 10 % der Mittel für Radwege verwendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir haben noch viel vor </strong><br><br><strong>Wir wollen und werden Thüringen ökologischer machen</strong><br>
Für den Schutz des Klimas und die Erhaltung unserer Natur werden wir weiter konsequent die Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien verbessern und uns über den Bundesrat für eine Verbesserung des EEG und bessere Chancen für Bürgerenergiegenossenschaften einsetzen. Mit dem Thüringer Klimagesetz wollen wir die öffentliche Hand, Unternehmen und Privatleute ermuntern, sich stärker für den Klimaschutz einzusetzen. Wir unterstützen unsere Umweltministerin dabei, hier zusammen mit unseren Koalitionspartnern verbindliche Minderungsziele für den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase für Thüringen festzulegen: Die Treibhausgasemissionen im Freistaat sollen sich im Vergleich zu 1995 bis zum Jahr 2030 um mindestens 50 %, bis zum Jahr 2040 um mindestens 70 % und bis zum Jahr 2050 um mindestens 90 % verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Novelle des Thüringer Wassergesetzes setzen wir uns weiter für saubere und artenreiche Gewässer ein. Verpflichtende Uferrandstreifen sollen einen wirksamen Beitrag leisten, um der fortschreitenden Überdüngung unserer Gewässer durch die Landwirtschaft zu begegnen. Vorgesehen ist weiterhin, finanzielle Gerechtigkeitslücken bei der Abwasserbeseitigung zu schließen und die Anschlüsse an zentrale Kläranlagen weiter zu erhöhen und die Bedingungen für die Gewässerunterhaltung zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden weiter die Naturschutz- und Landschaftspflegeverbände personell und fachlich stärken. Das Grüne Band, welches mit rund 763 Kilometer Länge durch Thüringen verläuft, ist ein einzigartiges ökologisches Denkmal der deutschen Teilung. Sein besonderer Wert liegt in der einmaligen Verbindung von vielfältigen Biotopstrukturen mit Resten der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen. Wir begrüßen, die Ausweisung des Grünen Bandes als Nationales Naturmonument zu einer länderübergreifenden Initiative zu machen, bei der Thüringen beispielgebend vorangeht. Auch die Initiative für ein länderübergreifendes Biosphärenreservat im Südharz sowie den angestrebten moderierten Dialogprozess dazu unterstützen wir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Koalitionsvertrag haben wir uns zum Ziel gesetzt, mindestens 5 % des Waldes in Thüringen bis zum Ende dieser Legislatur aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu nehmen. Nur in großflächig forstwirtschaftlich ungenutzten Waldflächen kann das Mosaik an Waldentwicklungsstadien entstehen, welches von „Urwaldarten“ zum Überleben benötigt wird. Eine besondere und globale Verantwortung trägt Thüringen für den Lebensraum Rotbuchenwald. Mit dem Possenwald bei Sondershausen bietet sich ein Rotbuchenwald an, der sich hervorragend als Wildnisfläche eignet und zugleich eine einzigartige Unterstützung aus der Region erfährt. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie das Ziel des Koalitionsvertrages zur Waldstilllegung umsetzt und dabei zwei großflächige Gebiete im Sinne der Biodiversitätsstrategie des Bundes im Bereich Wartburg-Inselsberg und Possen berücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne setzen uns für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit auch die Generation unserer Kinder und Enkelkinder in Thüringen gut leben kann. Dazu gehört auch, dass sie diese Verantwortung, die wir für unsere Welt haben, schon heute erfahren. Wir fordern die Landesregierung auf sicherzustellen, dass ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung auch im Bildungsplan für Kinder und Jugendliche vermittelt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen erreichen, dass die Thüringer*innen umweltfreundlich, intermodal und möglichst barrierefrei mobil sein können. Die Einführung eines schnellen, angebotsorientierten Landesbusnetzes ist ein erster richtiger Schritt, der aber erst durch eine sinnvolle Integration in das bestehende ÖPNV-Netz attraktiv wird. Wir fordern deshalb eine Qualitätsinitiative mit einem landesweit (perspektivisch länderübergreifenden) integralen Taktfahrplan – ThüringenTakt – auch zu Tagesrandzeiten und an Wochenenden, mit festen Umstiegszeiten an Knotenpunkten und garantierten Anschlusszeiten in Hauptverkehrsrichtungen in jedem Ort, den Bus-, Regional-, und Fernverkehr vertaktend. Allerdings wird es nicht überall gelingen, ein bedarfsorientiertes Mobilitätsangebot langfristig mit öffentlichen Mittel zu unterstützen. Hier wird es entscheidend darauf ankommen, ergänzende neuartige Angebote zu etablieren und den Regionen mehr Gestaltungsfreiheit einzuräumen. Flexible, alternative Bedienformen wie etwa Carsharing, Bürgerbusse, selbstorganisierte Mitfahrgelegenheiten oder Anrufsammeltaxis können dort ergänzen, wo sich Linienverkehr nicht mehr rechnet. Wir setzen uns dafür ein, dass verstärkt Radwege in den Kommunen und landesweit ausgebaut und Innenstädte auch aus Sicht von Fußgänger*innen gut erschlossen werden. Auf Grundlage der Ladeinfrastrukturstrategie 2016 – 2020 werden wir in den kommenden Jahren mit Bundes- und Landesförderung und in enger Zusammenarbeit mit den Thüringer Stadtwerken 370 neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge aufbauen und ein flächendeckendes Ladeinfrastrukturnetz in ganz Thüringen bilden. Und wir denken weiter und arbeiten an der Erstellung eines Masterplans „E-Mobiltität 2030“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gutes und gesundes Essen kann nur in einer umweltfreundlichen Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung produziert werden. Wir fordern die Landesregierung auf, in den kommenden Monaten eine ambitionierte Tierwohlstrategie auf den Weg zu bringen, damit noch in dieser Legislaturperiode Verbesserungen in der Tierhaltung im Sinne von Mensch, Umwelt und Tier erreicht werden. Fördermittel im Landwirtschaftsbereich sollen so eingesetzt werden, dass nur im Sinne des Tierwohls und des Schutzes der Anwohner*innen investiert werden kann. Wir werden in der Koalition darauf drängen, den Weg zum Ausstieg aus nicht-artgerechter Tierhaltung zu beschreiten. Durch geeignete Rahmenbedingungen wollen wir die regionale und ökologische Landwirtschaft stärken und damit die Wertschöpfung in Thüringen in diesem wichtigen Sektor erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen und werden Thüringen sozialer und gerechter machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Soziale Gerechtigkeit ist für uns Grüne eine Grundvoraussetzung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir wollen Familien stärken, allen Kindern einen guten Start ermöglichen und ein gutes Leben im Alter ermöglichen. Grüne Sozialpolitik setzt auf Chancengerechtigkeit und eine würdige Existenz für alle Thüringer*innen. Dies spiegelt sich in der grünen Regierungsbeteiligung wieder. Grün steht für ein modernes Familienbild. Nach der Abschaffung des rückwärtsgewandten Landeserziehungsgeldes haben wir Grüne uns maßgeblich für mehr Qualität und Ausbau von Kindertagesbetreuung in der Koalition eingesetzt. Wir wollen den Betreuungsschlüssel entsprechend der Fachkraft-Kind-Relationen schrittweise für alle Altersgruppen verbessern. Außerdem machen wir uns für multiprofessionelle Teams in Kitas mit einem erhöhten Betreuungsbedarf, den Ausbau von Eltern-Kind-Zentren und die Erhöhung des Leitungsanteils in den Kitas stark.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung ist Vielfalt. Gute Bildung wird in der Stadt als auch auf dem Land gebraucht. Wir Grüne setzen uns für bestmögliche Rahmenbedingungen sowohl für staatliche als auch für freie Schulen ein und setzen dabei auf eine hohe Vielfalt an Bildungsangeboten. Wir fordern eine Schulstruktur mit einem bedarfsorientierten Angebot für die Ballungszentren als auch die ländlichen Räume und ein Personalentwicklungskonzept, welches genau die Lehrkräfte dort einsetzt, wo sie gebraucht werden. Das gilt auch für Lehrkräfte, die Deutsch als Fremdsprache unterrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verschiedenheit ist normal. Schüler*innen mit Handicap und besonderen Förderbedarfen müssen im Sinne von Inklusion selbstverständlich den gleichen Zugang zu guter Bildung erhalten wie alle anderen. Wir Grüne fordern, die personellen, sächlichen und räumlichen Sonderbedarfe für Inklusion im neuen Schulgesetz zu berücksichtigen. Unser Ziel ist die Stärkung der Schulsozialarbeit und eine Lehrer*innenausbildung, die den aktuellen pädagogischen Herausforderungen entspricht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen sind Lebensorte. Daher benötigen diese eine gute personelle, räumliche und technische Ausstattung. Wir Grüne stehen für die Erhöhung der Schulbaumittel. Wichtig sind uns moderne, energetisch sanierte und pädagogisch sinnvolle Raumstrukturen ebenso wie die Ausstattung von Kitas und Schulen mit Küchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Thüringen braucht Fachkräfte! Thüringen muss als Ausbildungsstandort gestärkt werden. Auszubildende gerade aus dem ländlichen Raum müssen zu ihren Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen mit dem öffentlichen Nahverkehr thüringenweit mobil sein. Wir Grüne setzen uns daher für ein kostengünstiges landesweites Azubi-Ticket ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen für eine Arbeitsmarktpolitik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir fordern vom Thüringer Wirtschaftsministerium Programme zur Frauenförderung und Geschlechtergleichstellung und zur Durchsetzung von Equal Pay. Die positive Entwicklung der Beschäftigungsquote von Frauen soll weiter ausgebaut und der Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich erhöht werden. Damit dieses Ziel erreicht wird, soll ein Programm für die Landesverwaltung sowie für alle Organisationen der öffentlichen Hand und der Universitäten aufgelegt werden, das Arbeits- und Aufstiegschancen für Frauen verbessert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die Ansprüche an Wohnraum und Infrastruktur verändern sich. Wir Grüne fordern eine weitere Förderung und den Ausbau von Barrierefreiheit beim sozialen Wohnungsbau und im öffentlichen Raum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachdem die wichtige Aufgabe der Versorgung und menschenwürdigen Unterbringung der Geflüchteten erfüllt wurde, stehen wir nun vor der Herausforderung, ihnen bestmögliche gesellschaftliche Teilhabe und damit Integration zu ermöglichen. Zur Umsetzung des unter grüner Federführung erarbeiteten Integrationskonzeptes werden wir uns u.a. in der Koalition dafür einsetzen, ein mehrjähriges Modellprojekt zur Erprobung innovativer dezentraler und gegebenenfalls mobiler Beratungsangebote für Geflüchtete einzuführen. Damit wollen wir die Asylverfahrensberatung, Vermittlung in dezentralen Wohnraum sowie die allgemeine Unterstützung bei Integrationsaufgaben stärken. Zudem werden wir das erfolgreich begonnene Landesprogramm Start-Deutsch auf alle Landkreise ausweiten, um damit mehr Geflüchteten als bisher einen Sprachkurs anzubieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerechtigkeit ist auch Schutz der Menschen vor Gefahren von Produkten und Dienstleistungen. Verbraucherschutz kommt eine immer wichtigere Bedeutung zu. Wir Grüne wollen den Verbraucherschutz durch einen umfassenderen und ganzheitlichen Ansatz langfristig stärken. Dazu gehören neben der Lebensmittelkennzeichnung auch die Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes sowohl in der Tier- als auch in der Humanmedizin. Wir werden den Erhalt und Ausbau der Verbraucherzentralen in Thüringen dauerhaft sichern. Bei den Verbraucherinsolvenzberatungsstellen werden wir uns für einen bedarfsgerechten Ausbau stark machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen und werden Thüringen demokratischer machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Bündnisgrünen haben unsere Wurzeln auch in den Bürgerrechtsbewegungen in Ost und West. Neben ökologischen und sozialen Fragen stehen für uns immer die Menschen in einer offenen, demokratischen Gesellschaft im Mittelpunkt. Wir wollen eine Gesellschaft, die nicht von Angst geprägt ist, sondern an der Vielfalt ihrer Menschen wächst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen ein Land, das allen eine faire Chance gibt und das alle unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe oder sexueller Orientierung respektiert. Da haben rassistische, homophobe und diskriminierende Aussagen und Handlungen keinen Platz. Die Grünen sind ein fester und verlässlicher Partner in allen Bündnissen gegen Angriffe auf unsere demokratische Gesellschaft. Wir Grüne unterstützen aktiv eine Ausweitung von Programmen zur Aufklärung gegen Rechts. Wir fordern die Landesregierung auf, Initiativen und Projekte bei ihrer Arbeit und ihrem Engagement für eine demokratische Gesellschaft und Toleranz auch mit den nötigen finanziellen Mitteln auszustatten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns Grüne ist die Aufarbeitung der DDR-Geschichte nicht abgeschlossen. Darauf haben wir beim Abschluss der rot-rot-grünen Koalition gedrungen und daran werden wir auch festhalten. Wir arbeiten aktiv daran, dass Betroffenen und Opfergruppen auch weiterhin öffentlich gebührend Gehör verschafft wird. Wir begrüßen die Einrichtung einer Arbeitsgruppe auf Landesebene, die sich mit in der DDR verfolgten Christen befasst. Wir werden darauf achten, dass die DDR-Geschichte und insbesondere das systematische Unrecht Gegenstand des Schulunterrichts ist und bleibt. Der Erhalt und der Ausbau von Gedenk- und Bildungsstätten muss auch für die Zukunft gesichert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratische Gesellschaft heißt auch: Alle hier lebenden Menschen dürfen am demokratischen Prozess teilnehmen und allen stehen die gleichen politischen Freiheiten zu. Wir Grüne wollen direkte Beteiligungsmöglichkeiten in den Kommunen und im Land stärken. Zur Erweiterung von Beteiligungsmöglichkeiten ist auch eine höhere Transparenz bei Verwaltungsentscheidungen notwendig. Deshalb erarbeitet Rot-Rot-Grün derzeit ein Transparenzgesetz. Wir setzen uns dafür ein, dass es eines der fortschrittlichsten in Deutschland wird. Wir werden Thüringen so fit für die Zukunft machen. Eines der wichtigsten Projekte dafür ist die Funktional-, Verwaltungs-, und Gebietsreform. Zusammen mit den Bürger*innen Thüringens wollen wir sie zum Erfolg führen.<br><br></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Feb 2017 16:39:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F 02: Tagesordnung des Landesparteirates am 11.03.2017</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Tagesordnung_des_Landesparteirates_am_11_03_2017-64362</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 13.02.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Tagesordnung_des_Landesparteirates_am_11_03_2017-64362</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tagesordnung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1: Begrüßung und Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 2: Grußworte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 3: Halbzeit der Legislaturperiode: Viel erreicht – und noch viel vor</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 4: Verschiedenes</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 14 Feb 2017 11:43:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F 01 : Geschäftsordnung des Landesparteirates am 11.03.2017</title>
                        <link>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Geschaeftsordnung_des_Landesparteirates_am_11_03_2017-10135</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 13.02.2017)</author>
                        <guid>https://lapara_2017_weimar.antragsgruen.de/lapara_2017_weimar/Geschaeftsordnung_des_Landesparteirates_am_11_03_2017-10135</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Geschäftsordnungsanträge werden vor Sachfragen verhandelt.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Zu jedem Geschäftsordnungsantrag gibt es die Möglichkeiten einer Gegenrede und des Antrags auf Nichtbefassung. Geschäftsordnungsanträge sind u.a. folgende Anträge:</p><ul><li><ul><li><p>Begrenzung der Redezeit</p></li><li><p>Ende der Redeliste</p></li><li><p>Schluss der Debatte</p></li><li><p>Überweisung an den Landesvorstand oder eine LAG</p></li><li><p>Antrag zur Art der Abstimmung</p></li><li><p>Antrag auf Auszeit</p></li></ul></li></ul></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Die Delegierten des Landesparteirates wählen das Präsidium, die Antragskommission (Vorschlag: Landesvorstand) und die Mandatsprüfungskommission (bestehend aus dreiMitgliedern).</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Bei inhaltlichen Anträgen schlägt die Antragskommission eine Verfahrensweise zur Behandlung der Anträge vor. Anträge gelten als angenommen, wenn sie die erforderlichen Mehrheiten laut Satzung erhalten haben. Für Rückholanträge bedarf es einer 2/3-Mehrheit.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Die Mandatsprüfungskommission prüft die ordnungsgemäße Delegierung anhand von Delegiertenmeldungen aus den Kreisverbänden. Die Vorlage des Protokolls aus den Kreisverbänden kann in Zweifelsfällen zur Abklärung angefordert werden. Das Ergebnis ist dem Präsidium des Landesparteirates mit der Anzahl der stimmberechtigten Delegierten bekannt zu geben.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>Eine Wahlkommission (bei schriftlichen Abstimmungen notwendig) aus mindestens drei Personen wird aus dem Kreis der anwesenden Mitglieder gewählt.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p>Die Redezeiten für Beiträge zu Tagesordnungspunkten werden vom Präsidium zu Beginn des jeweiligen Tagesordnungspunkts bekanntgegeben.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 14 Feb 2017 11:33:00 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>